8 thoughts on “Axel Streich im Interview

  1. Manche der Aussagen sind richtig und nachvollziehbar, zu anderen Themen kann man unterschiedlicher Meinung sein oder vielleicht gibt es die eindeutigen Antworten nicht.

    Auf eine Frage sollte es aber Antworten geben: Nämlich wo die GFL in 5 Jahren stehen möchte. Hier gibt es im Interview aber leider keine wirklichen Antworten sonder nur wachsweiche Aussagen. Bei allen Umstrukturierungen für die Zukunft die jetzt schon angegangen wurden, würde ich doch schon eine gewisse Strategie erwarten. Möchte man die beste (Amateur)-Sportliga sein? Möchte man sich professionalisieren? Möchte man X-Hundertausend Abrufe und Besucher ins Stadion/ vor die Bildschirme bekommen? Es ist nach wie vor nichts konkretes zu hören wo die Reise hingehen soll und das finde ich schon enttäuschend. Natürlich ändern sich die Dinge mit der Zeit. Eine Strategie die angepasst werden kann, gehört aber schon zu den Grundlagen. Ich werde hier den Eindruck nicht los, dass man „in den Tag hinein lebt“ und die Leute weiter so vor sich hin arbeiten. So ähnlich stand es unter dem letzen Artikel auch von einem anderen User auch als Kommentar.

    Es könnte auch sein die Strategie ist einfach nur „Football zu spielen“. Das ist zwar legitim, führt aber dazu, dass jeder weiter sein eigenes Ding macht. Ohne eine gemeinsame Vision mit abgeleiteten Zielen wird die Weiterentwicklung weiter sehr langsam und nach dem Zufallsprinzip ablaufen. Für Diejenigen an der Basis der Vereine die wirklich etwas bewegen wollen, stelle ich mir das sehr frustrierend vor.

  2. Ich bin nicht nur NFL – Fan, da ich Football seit 1977 verfolge. Und als ich 1979 von einer Bundesliga hörte, da freute ich mich. Meinen ersten Football bekam ich 1976 von Amerikanern. Ich bin Fan der GFL. Jetzt auch von der ELF,da es um Football in Europa geht. Und das sollte der AFVD beherzigen – es geht auch nicht um Abwerbung von Spielern. Der Spieler entscheidet! Wenn ein Spieler von Schwäbisch- Hall zu den Graz Giants wechseln wollen, würde sich niemand aufregen. Meistens sind es ja berufliche Gründe. Aber ein Wechsel nach, bleiben wir in Österreich, Wien zum ELF – Team, darüber rege man sich künstlich auf. Umgekehrt nicht! Beispiel: Der QB der Sea Devils spielt 2022 in der GFL2.

    1. Die Aufregung des ersten Jahres war ja darin begründet, dass die ELF fünf (!) (Elmshorn, Hildesheim, Stuttgart, Frankfurt und Ingolstadt) der 16 GFL-Vereine ganz massiv geschadet hat. Wenn ein Spieler innerhalb der Amateurligen oder von der ELF in die GFL wechselt, müssen gewisse Regeln und Fristen beachtet werden. Die ELF nimmt sich aber das Recht raus, GFL-Spieler jederzeit abwerben zu können. Können sie auch weiterhin tun, aber damit sorgt man halt nicht für Harmonie. Dabei geht es auch gar nicht darum den Spielern etwas zu verbieten, sondern darum den Vereinen Planungssicherheit zu geben, in dem man sich auf Wechselfristen und -regeln einigt.
      Natürlich gibt es auch Aufregung über die mangelnde direkte Nachwuchsförderung der ELF, aber das würde ich als zweitranging einstufen, da die ELF durch ihre größere Medienpräsenz Werbung für den Sport als solches macht und die Vereine dadurch mehr Interessenten bekommen sollten. Die ELF betreibt also quasi indirekte Nachwuchsarbeit.

      1. Zum einen können die Spieler ja selbst entscheiden, wohin sie wechseln, sie gehen da hin wo sie für sich das beste Paket vorfinden. Zum anderen finde ich das Gejammere der GFL nicht hilfreich. Man sollte den Spielern zum einen was besseres bieten (das geht auch mit dem aktuell vorhandenen Geld), zum anderen gibt es ja nicht nur die ELF. Die Spieler wechseln in die CFL, USFL, NFL etc, da meckert ja auch keiner und das passiert auch sehr kurzfristig. Und eigentlich ist es ja auch gut, weil man die ELF als Sprungbrett nutzen kann. Und mit der Jugendarbeit wird auch nur immer erwähnt, das die ELF keine hat. Aber dabei wird vergessen, dass es durchaus zu Franchises ja noch Vereine gibt, die das machen, bspw in Breslau, Wien, Innsbruck oder Istanbul. Nur in D erlaubt es der AFVD nicht.

  3. Die GFL ist unter Huber ein Schnarch-Verband der nicht erst seit 7 Jahren keine positiven Konzepte und Visionen hat. Punkt. Die EFL würde es nicht geben wenn die GFL statt Hr. Huber diverse Macher, Konzepte und gute Visionen hat. Die Versuche die GFL interessanter zu machen sind dementsprechend. Da gibts nichts schön zu reden. Solange Herr Huber im Amt ist wird die GFL nicht besser werden

    1. Kennst du denn die GFL ohne Herrn Huber? Ich schon – das war ein Chaos. Konkurrierende Verbände. Und bei Ligaspielen mussten Jugendspieler mit dem Spendenbox umherlaufen, damit es eine Herren-Nationalmannschaft geben kann. Gott sei dank hat das alles ein Ende.

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