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6 NFL-Regeln, die kaum jemand kennt

Die Regeln in der NFL sind für den geübten Fan eigentlich leicht zu verstehe: 10 Yards schaffen, Ball werfen oder laufen, Touchdown, 11 Spieler pro Team auf dem Feld – fertig. Das ist das Grundgerüst. Bei genauerer Betrachtung wird es dann doch schon mal sehr kompliziert. Es kann so viel passieren und für alle Wenn-und-Aber-Fälle muss es eine Lösung geben. Das offizielle Regelbuch der NFL ist 245 PDF-Seiten dick. Unter allen Vorschriften stecken NFL-Regeln, die kaum jemand kennt. Wir stellen euch 6 davon vor.

NFL-Regeln die kaum jemand kennt

1. Der 1-Point Safety

Normalerweise ist ein Safety ein Weg für die Defense Punkte zu machen. Es gibt 2 Punkte, wenn die angreifende Mannschaft in der eigenen Endzone gestoppt wird. Oder auch, wenn die Offense zu einem Fumble in der eigenen Endzone gezwungen wird und dabei der Ball ins Aus geht bzw. der Ball ins Aus getragen wird. Ein Safety kann auch erreicht werden, wenn die Offensive in der eigenen Endzone eine Feldstrafe bekommt. Jetzt kommt die Besonderheit mit dem 1-Point Safety:

Eine Mannschaft erzielt einen Touchdown und probiert danach den Extrapunkt oder eine Two-Point-Conversion. Dabei wird der Ball aber von der Defense geblockt bzw. abgefangen. Wenn der Verteidiger dann in die Endzone läuft und von einem Offensive-Spieler dort zu Boden gebracht wird, gibt es einen 1-Point-Safety. Das ist so ungewöhnlich, dass es in der NFL noch nie passiert ist.

2. Keine Bälle verschenken

Die Bälle für ein NFL-Spiel sind abgezählt. Jedes Team muss 12 Bälle bereitstellen – dazu noch jeweils 12 Ersatzbälle. Außerdem liefert der Hersteller Wilson noch 6 brandneue und versiegelte Bälle, die unter Aufsicht der Offiziellen ausgepackt werden. Diese 6 “Wilsons” werden markiert und ausschließlich für das Kicking Game benutzt.

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3. Münzwurf nur mit Überschlag

Es ist eine schöne Tradition, dass Promis, Ex-Spieler oder andere Persönlichkeiten den Coin-Toss vor einem Spiel übernehmen. Die NFL hat auch dafür eine Regel, die eingehalten werden muss: Die Münze muss sich mindestens einmal in der Luft gedreht haben, bevor sie auf den Boden fällt. Passiert das nicht, wird der Münzwurf wiederholt. Die Wahl zwischen “Heads” oder “Tails” darf bei einem neuen Wurf nicht geändert werden.

4. Der Fair Catch Kick

Wir kennen den Fair Catch: Der Ball fliegt z.B. bei einem Punt in die gegnerische Hälfte, ein Spieler der anderen Mannschaft gibt ein Handzeichen und darf dann beim Fangen des Balls nicht behindert werden. Der neue Drive beginnt an der Stelle, wo der Ball gefangen wurde. In den meisten Fällen beginnen hier 4 neue Versuche. Die angreifende Mannschaft kann sich aber auch für ein Field Goal Versuch aufstellen. Klappt es, gibt es ganz normal 3 Punkte. Klappt es nicht und der Ball ist weg, wechselt das Angriffsrecht an Ort und Stelle.

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5. Timeouts

Es wird als unfair gewertet, wenn ein Team direkt nach einem Timeout noch ein zweites einfordert. Das kostet sogar 5 Yards Raumverlust. Diese Strafe gibt es auch, wenn man ein Timeout einfordert, aber keines mehr hat.

6. Snap ins Leere

Ein Spielzug beginnt meistens mit dem Snap. Der Center befördert den Ball durch seine Beine nach hinten zum Quarterback und der probiert sein Glück. Flutscht der Ball aber auch dem Quarterback durch die Beine, muss dieser den Ball bestenfalls persönlich sichern. Klappt das nicht und irgendein anderer Spieler kommt vor dem Quarterback an den Ball, wird False Start gegen die Offense gepfiffen.

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