Trade-Wahnsinn

Der Super Bowl ist gerade mal 6 Wochen her. Normalerweise fällt man als Fan direkt danach in ein Loch, weil die nächsten Saison-Spiele erst im September stattfinden. Doch dann kam dieser Trade-Wahnsinn. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so ein Spektakel erleben durften. Allen voran natürlich der Wechsel von Odell Beckham Jr. nach Cleveland! Wer hätte damit gerechnet? Aber das ist noch lange nicht alles. Was bisher los war – ich fasse es so gut es geht zusammen. Stand 15. März.

„Wir haben ihn“. Drei Worte bei Twitter, die Football-Fans in aller Welt aufhorchen lassen. Die Cleveland Browns schnappen sich einen der bekanntesten Spieler überhaupt. Die Browns? Dieses Teams, das immer „stets bemüht“ ist? OBJ verlässt New York und zieht nach Ohio? Da ist so viel Musik in diesem Trade. Der Spaß kostet Cleveland einen 1-Round-Pick und einen 3-Round bei der Draft und Safety Jabrill Peppers. Die Kollegen vom NFL Network mussten das natürlich groß „abfeiern“:

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Die berechtigte Frage ist: Wieso dieser Trade? Kurz vor der vorigen Saison hatte OBJ bei den Giants noch einen 5-Jahres-Vertrag unterschrieben. Vor knapp 2 Wochen wurden alle Trade-Gerüchte in New York dementiert. Jetzt doch? Der Journalist in mir sagt: „Da muss etwas intern passiert sein!“. Vielleicht erfahren wir es die kommenden Tage noch. Die Browns werden künftig aber schon mal mehr Aufmerksamkeit bekommen – so viel ist sicher. Und vielleicht gibt es im FirstEnergy Stadium auch bald solche Catches:

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Damit noch nicht genug: Die Browns haben sich auch Olivier Vernon gesichert. Dann ist ein Jarvis Landry im Kader. Quarterback Baker Mayfield ist auch auf dem Weg zum Megastar. Cleveland hat in der Vergangenheit so viel falsch gemacht. Die Browns gehören zu den nur noch 4 Teams, die nie einen Super Bowl erreicht haben. An dieser Stelle darf aber ein „noch nicht“ gerne mal fallen. Fast aus dem Nichts könnte hier eine extrem gefährliche Offensive entstanden sein. Wenn dann auch noch der Rest passt…




Was ist noch wichtiges passiert bei den Trades bisher? Le’Veon Bell geht zu den New York Jets. Mal sehen, ob er nach seiner Streik-Saison in Pittsburgh überhaupt noch weiß wie Football funktioniert. Seine Aufgabe wird aber auch sein, Quarterback Sam Darnold weiter zu schleifen. In New York passiert also schon mal einiges vor der neuen Saison.

Super Bowl MVP geht nach Florida

Quarterback Nick Foles gehörte schon zum Ende der vorigen Saison zu den heißen Kandidaten für einen Trade. Die Rolle als Immer-Wieder-Ersatz bei den Philadelphia Eagles konnte nichts auf ewig sein. Jetzt geht er also tatsächlich zu den Jacksonville Jaguars. Die haben dann natürlich ihren bisherigen Starter Blake Bortles freigestellt. Und noch eine Entlassung die irgendwie abzusehen war: Die Chicago Bears haben Kicker Cody Parkey vor die Tür gesetzt. Er hat dann doch zu oft verschossen. Wir erinnern uns alle…

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Mark Ingram ist der nächste auf der Liste. Sein Trade von New Orleans nach Baltimore bringt ihm lumpige 15 Millionen Dollar. Er spielt aber künftig an der Seite von Earl Thomas, der den Seahawks jetzt endgültig den Mittelfinger zeigt und im Vertrag 55 Millionen Dollar stehen hat. Dann ist da noch Antonio Brown. Der Wide Receiver geht nach Oakland und nicht nach Buffalo, wie ihm „angedroht“ wurde. Also Westküste statt Ostküste. Er hat seinen dicken Kopf also durchgesetzt.

Trade-Wahnsinn geht weiter

Das ist das Wichtigste an Trades bis jetzt. Aber wir haben ja noch ein paar Tage. Dann kommt auch noch die Draft Ende April. Vorher bekommt vielleicht Jakob Johnson die Chance über die Practice Squad einen Kaderplatz zu erkämpfen. Ich frage mich manchmal, wie wohl Tom Brady das alles verfolgt? Bei seinen Patriots ist der Handlungsbedarf sehr übersichtlich. Noch…

 

 

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